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Petzl Astro
€ 38,90 Euro
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Routenbeschreibung:
Charakter: Der Grete-Klinger-Steig ist ein Paradebeispiel für eine gelungene Kombination von Klettersteig und aussichtsreicher Kammwanderung. Der Klettersteigteil nimmt etwa ein Drittel ein, zwei Drittel sind Kammwanderung und Abstieg. Einzigartig ist vor allem die Umgebung um die sog. Fahne und der wunderschöne Krumpsee. Der Steig ist sehr gut abgesichert, mässig schwierig mit einer C Passage, stellt aber gesamt eine doch lange Bergtour dar, dh. eine gewisse Kondition sollte vorhanden sein. Ideal ist die anschliessende Besteigung des Eisenerzer Reichensteins mit Hüttenuebernachtung und Abstieg an der westlichen Seite (siehe anschliessender 2-Tagestour-Tip).
Alternativprogramm 2-Tagestour-Tipp: Vollständig ist eine Begehung eigentlich nur mit der Besteigung des Eisenerzer Reichensteins. Dazu steigt man ab dem Rothtörl nicht rechts ab sondern folgt dem Weg zuerst auf die Nordseite bzw. Nordgrat, wo man auf den Normalweg zum Gipfel trifft. Es gibt zwei Varianten: jene, die zuerst nach links aufwärts von Weg ab dem Roththörl abzweigt, ist interessanter und gut versichert (A/B). In einer guten Stunde ab dem Rotthörl ist die Reichensteinhütte erreicht, von dort ca. 15 min zum Gipfelkreuz. Die Hütte bietet nicht nur eine urige Atmosphäre, sondern auch einen 360 Grad Rundblick vom Gesäuse ueber den Erzberg und die Voralpen bis zu den Grazer Bergen (oder weiter!). Auch die Sonnenaufgaenge und - untergänge sind berühmt (wenn der Nebel nicht dazwischen funkt). Am nächsten Tag empfehle ich dann den Abstieg über den Reichhals (westlich ab der Hütte) und Krumphals zum Krumpsee, von dort weiter wie oben beschrieben zur Hirnalm (ca. 2-3 Std). Und sollten Sie im Herbst diese Tour unternehmen, kann es sein, dass sie am Morgen die Hirsche beim Krumphals röhren hoeren!
Beschreibung: Die ersten leichten Versicherungen führen in steilen Kehren an einigen originellen Felsbrocken und einem Felsenfenster vorbei bis zu einem Sattel. Weiter geht's über Rampen und einem Grat zur sog. Fahne (B) - hier fühlt man sich wie ein Vogel - Grandioser Rundblick Richtung Süden und auf Vordernberg. Unbedingt Jausenpause einlegen und geniessen. Ab der Fahne auf einem schönen Gratstueck zum Steigaufschwung, der mit einem ueberdimensioniertem, dickem Aluseil gut abgesichert ist. Über diesen hinweg (C) gelangt man in Gehgelände, es folgen noch einige kurze Versicherungen (durchwegs nur A/B) und das eigentliche Klettersteigerlebnis ist leider zu Ende. Man wird aber weiter belohnt durch den aussichtsreichen, weiteren Verlauf des Weges auf dem Kamm der Vordernberger Mauer und Vordernberger Zinken. Schöne Blicke auf bekannte Berge Richtung Ost, West und Sued. Teilweise durch Latschen geht's nach den Vordernberger Zinken dem naechsten Gipfel entgegen, dem Grüblzinken. Der Weg führt unterhalb vorbei und endet am Rothtörl.
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: Klettersteig, der mit B, eine Steilpassage C bewertet ist, die gesamte konditionelle Anforderung, also der Zustieg und der weitere Aufstieg, sind sehr hoch. (Für Kinder sehr langer Weg!)
Ausrüstung: Klettersteig Grundausruestung, Helm nicht unbedingt erforderlich.
Talort: Trofaiach
Talort Höhe: 658 m
Stützpunkt: Am Beginn die Hirnalm, nur im Zuge der Besteigung des Eisenerzer Reichensteins die Reichensteinhuette, beim Abstieg eventuell (nur Sommer) die Krumpalm
Hütten:
Reichensteinhuette
Anreise / Zufahrt: Vom Mürztal über Leoben in Richtung. Vordernberg/Eisenerz. Hinter Trofaiach bis Hafning (Abzweigung rechts), nun westwärts bis zur Hirnalm (letzte Kilometer Schotterstrasse) Anreise mit der Bahn: Siehe Zustieg
Zustieg zur Wand: Von der idyllisch gelegenen Hirnalm (einkehren nicht vergessen, aber besser erst am Rueckweg!) zuerst auf einer großen Wiesenmulde gerade aufwärts (nordoestliche Richtung, keine Markierung), bis man auf eine Forststrasse trifft. Dieser folgt man ca. 100m nach rechts, dann beginnt der markierte Wanderweg durch den Wald zum sog. Barbarakreuz (1058m) Achtung: Für die mit der Bahn Angereisten: Mit dem Zug bis zum Bahnhof Vordernberg, von dort auf markiertem Weg in westlicher Richtung zum Barbarakreuz (250Hm) aufsteigen Vom Barbarakreuz geht's dann immer steiler werdend am Kamm (markiert) aufwärts zu den ersten Versicherungen. 450 Hm
Höhe Einstieg: 1700 m
Abstieg: Vom Roththörl steigt man links zum Krumpsee ab, der sich malerisch unterhalb des Eisenerzer Reichensteins dunkelblau präsentiert, daneben die alte Krumpalm. Auf bezeichnetem Weg von der Krumpalm neben dem Wasserfall des Krumpsees wieder zurueck zur Hirnalm (bei Bahnanreise von dort wieder ca. 20 min zum Barbarakreuz und nach Vordernberg Bahnhof absteigen (ca. 1 Std Mehraufwand). Etwa eine halbe Stunde Zeitersparnis ist möglich, wenn man bereits unterhalb des Grüblzinkens (unmarkiert) über Schroffen unterhalb des Grüblzinkens zum Krumpsee absteigt - Vorsicht ist aber geboten.
Beste Jahreszeit:
Mai
Juni
Juli
August
September
Kartenmaterial: Kompass: Hochschwab Mariazell Nr. 212 1:35 000, ÖK 132 Trofaiach und 101 Eisenerz.
Führerliteratur für diese Region:
Extreme Klettersteige in den Ostalpen
NEU: Klettersteigführer Österreich
NEU: Sicher Klettersteiggehen
NEU: Klettersteigführer Dolomiten - Südtirol - Gardasee
Infostand: 17.06.2004
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