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Routenbeschreibung:
Charakter: Der Bert-Rienesch-Steig auf den Grossen Priel ist lang (1300 m), steil und schwierig (C, D) und gehört dadurch sicherlich zu den herausfordernsten und größten Klettersteigen der Alpen. Schön ist er auch deshalb, weil die Anlage durch beeindruckende und feste Fels- und Wandformationen gelegt ist, die teilweise überhängen. Der Steig teilt sich in drei Teile: der südseitige Einstiegsbereich bis zur Lokomotive; der lange Quergang mit anschließenden Steilaufschwüngen – der den schweren Bereich bildet, und die leichteren aber langen Ausstiegsgrate bis zum Gipfel. Der Steig ist mit seiner Streckenlänge von ca. 1300 m und seinen teilw. überhängenden Leitern eine sehr anspruchsvolle Unternehmung, die keinesfalls für Kinder und untrainierte KlettersteiganwärterInnen geeignet ist. Aufgrund der langen Quergänge ist der Rückzug ab der 2. Wandhälfte problematisch. Den Namen hat der Klettersteig nach dem Bergführer Bert Rinesch, der maßgeblich an der Errichtung mitwirkte und 1995 im Toten Gebirge verunglückte. Bei Nässe ist die NO-Wand des Grossen Priels lange nass und eine Begehung äußerst schwierig bzw. unmöglich!
Beschreibung: Siehe Topo.
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Ergänzung zu den Schwierigkeiten: C bis D, immer wieder sehr ausgesetzt und steil; durchgehend anspruchsvoll und konditionsfordernd! Wenig Passagen zum "Ausruhen".
Bemerkung zu den Versicherungen: Stahlseil, teils überhängende Leitern, Stifte.
Ausrüstung: Kompl. Klettersteigausrüstung, Helm . Für Anfänger unbedingt ein Sicherungsseil !!!
Talort: Hinterstoder
Talort Höhe: 591 m
Hütten:
Prielschutzhaus
Zustieg zum Stützpunkt: Vom Parkplatz Johannishof erst eben und später recht steil entlang des markierten Wanderweges zum Prielschutzhaus
Gehzeit zum Stützpunkt: 2:30 Std.
Anreise / Zufahrt: Von Voralpenkreuz in Richtung Windischgarsten bis zur Abzweigung nach Hinterstoder (bei der Steyerbrücke vor St. Pankraz). Nun weiter nach Hinterstoder. (ÖBB bis Hinterstoder; dann Bus)
Zustieg zur Wand: Ab dem Prielschutzhaus: Von hier auf dem markierten Wanderweg Richtung Klinserscharte bis zur Abzweigung zum Gr. Priel (bei ca. 1531 m). Nach etwa 80 m zweigt rechts der Zustieg zum Klettersteig ab (rote Markierung). Nun folgt man der roten Markierung über ein Geröllkar bis unter den SO-Sporn zum Einstieg (grosser, roter Punkt und Tafel, siehe auch Foto).
Höhe Einstieg: 1840 m
Abstieg: Über den markierten Normalweg d.h. entlang des Westgrats zur Brotfallscharte ins Kühkar zum Prielschutzhaus. 1100 Hm, 1,5 - 2 Std.. Achtung: unterhalb der Brotfallscharte (Unterstandshöhle) teilw. versicherte Steilstücke (A, B) oder Schneereste im Frühjahr!
Beste Jahreszeit:
Juni
Juli
August
September
Kartenmaterial: Alpenvereinskarte Totes Gebirge Mittleres Blatt (15/2)
Führerliteratur für diese Region:
NEU 6/2011: Klettersteigführer Österreich mit DVD-ROM - 4te Auflage
Extreme Klettersteige in den Ostalpen
Sicher Klettersteiggehen
NEU 2. Auflage: Klettersteigführer Dolomiten - Südtirol - Gardasee
Bemerkungen: Extrem langer und ausgesetzter Klettersteig, der zu den schwersten Steigen in Österreich zählt. Nach Regenfällen lange nass.
Infostand: 09.05.2004
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